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Zurück in Afrika


Zurück in Windhoek

 

Ende April zieht es uns wieder nach Namibia. Dort hatten wir unser Fahrzeug im letzten Dezember in einer Halle untergestellt. 

Mit im Fluggepäck sind zwei Ersatzreifen für unsere Hinterräder, denn diese Reifengröße ist in Afrika nicht erhältlich. Neues Befestigungsmaterial für den Ersatzkanister ist auch dabei. Am Zoll gibt es keine Schwierigkeiten bei der Einreise.

Instandsetzungsarbeiten

Es vergehen in Windhoek gut zwei Wochen mit Wartungs-und Reparaturarbeiten und einem umfangreichen Kundendienst bei Mercedes. Ein Kabel wurde dabei nicht korrekt angeschlossen, was uns dann fünf Tage für die Fehlersuche beschert hat. Seither haben wir eine Kontrollanzeige für die Batteriespannung und Ladestrom am Armaturenbrett. Auch die Solarpanels werden ausgetauscht. Hans montiert eine neue Mischbatterie für die Spüle.

 

 

Wir übernachten beim Schützenhaus

 

 

Von Windhoek fahren wir Richtung Süden und erreichen Keetmanshoop. Dort holt uns die koloniale Geschichte unseres Landes ein. Hier bekommen wir Kost und Logis.

Am Fish River Canyon

Unser erstes Ziel ist der Fish River Canyon, der völlig ausgetrocknet ist. Er soll der drittgrößte Canyon der Welt sein. In seiner Umgebung finden wir die Köcherbäume und Kakteen, die mit den extremen Klimabedingungen zurechtkommen.

In der Oase Ai-Ais, bekannt für seine Thermalquellen, übernachten wir.

 

Am Oranje River, hier Grenzfluss zwischen Namibia und Südafrika, finden wir ein schönes Übernachtungsplätzchen im Weinanbaugebiet entlang des Flusses.

Über die Grenze nach Südafrika

Auf dem ehemaligen Gebiet einer Kupfermine ist das Goagap Naturschutzgebiet entstanden. Wildtiere wurden angesiedelt, ein schöner Campingplatz angelegt, und es gibt einige Fahrstrecken, auch 4W, durch den Park.

Am Atlantik angekommen

Hier in Strandfontein erleben wir die ganze Schönheit der rauen Atlantikküste. Zum Baden allerdings ist das Wasser viel zu kalt und zwar zu jeder Jahreszeit.

Lambert's Bay

Weiter im Süden erreichen wir Lambert's Bay und genießen dort einen traumhaft schönen Sonnenuntergang. Gleich neben dem Hafen besuchen wir eine Kolonie von Kap-Tölpeln, die zwar gut fliegen, aber nur schwer starten und landen können. Bei den Landungen stolpern sie meist und fallen auf ihren Schnabel. 

Zum Kap der Guten Hoffnung

Wir nähern uns Kapstadt und seinem berühmten Tafelberg, der sich oft in Wolken hüllt. Die Kap-Region zieht sich vom Tafelberg nach Süden . Die Kap-Halbinsel endet am Kap der Guten Hoffnung.

Von Kapstadt nach Osten

Unsere Strecke führt Richtung Osten und zum südlichsten Punkt von Afrika. Dieser liegt am Cape Agulhas. Dort treffen sich der Indische und der Atlantische Ozean. Man könnte fast annehmen, dass der Leuchtturm diesen südlichsten Ort bewacht.

Über die Garden Route bis Port Elizabeth

Wir setzen unsere Reise entlang der Garden Route nach Osten fort. Am Leuchtturm in Mossel Bay verbringen wir einen schönen Abend an der Brandung des Indischen Ozeans, in Knysna schlemmen wir Frisches aus dem Meer, in der Urlaubsregion Plettenberg lassen auch wir es uns gut gehen.

An der rauen Küste bei Port Elizabeth und der Nelson Mandela Bucht nehmen wir Abschied vom Indischen Ozean und richten unsere Fahrt nach Norden aus.

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